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INDIREKTE TREFFER: |
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sich fotografieren lassen |
abnemme losse |
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sich in eine unangenehme Situation gebracht |
Brädulje |
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stellt sich ungeschickt an |
dabbisch |
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sich an etwas erinnern |
dämmere |
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sich beeilen |
dummelle |
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männliche Person die sich dumm anstellt |
Dussel |
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weibliche Person die sich dumm anstellt |
Dusseldieer |
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sich zurückhalten |
dussma |
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Fastnachtsdienstagsbrauch. Es wird sich gut verkleidet auf die Reise durchs Dorf gemacht und um Einlass in die Häuser gebeten. Dort wird dann gerätselt wer unter der Verkleidung steckt. Stumm, damit man nicht an der Sprache erkannt wird, wird dann um eine Zehrungÿÿ ( Eier, Brot, Speck usw. ) gebeten, die später im Gemeindehaus zubereitet und gemeinsam gegessen wird. |
Eijahaische |
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lässt sich nicht einordnen, -anpassen |
fuußd sich nit |
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lässt sich nicht einordnen, -anpassen |
fuußd sich nit |
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sich entwickelt |
gemouserd |
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sich wohlfühlen |
häämelisch |
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ungehobelter, sich an nichts störender Mensch |
Kamuffel |
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Baumstück das sich schlecht spalten lässt, auch für: starrer, stur lebender Mensch |
Knorre |
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Personen die sich gut verstehen - die einer Meinung sind |
Kopp unn Ahsch |
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sich ruhig verhalten |
kusche |
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sich anschmiegen |
kuschelle |
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sich satt essen (satt gegessen haben), auch für: etwas bezahlen |
laddse (geladdsd |
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sich austauschen, Schwätzchen halten |
maije |
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neben sich |
nähwe aan sich |
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neben sich |
nähwe aan sich |
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geschockt, unfähig klar zu denken, zornig |
ousser sich |
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Fleck, Stelle die sich von der Umgebung etwas abhebt |
Plagge |
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sich ausstrecken |
rägge |
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es regt und bewegt sich nicht |
rähd unn wähd sich nidd |
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es regt und bewegt sich nicht |
rähd unn wähd sich nidd |
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schüchtern, genieren, sich nicht trauen |
schenand, schinand, scheneere |
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Kinderspiel bei dem der Kandidat eine Augenblende erhielt und sich bücken musste, während die anderen an ihm vorbei liefen und ihm einen Schlag auf das Hinterteil verabreichten und jedes Mal geraten werden musste wer den Schlag verabreichte. |
Schingge klobbe |
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Person die sich nicht normal verhält |
Spuuchdemähscher |
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aufblasen, auch für: Person die sich wichtig nimmt |
uffbloose |
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sich etwas aufbürden |
uffhalse |
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sich umarmen, auch für: essen, auch für: verschwinden |
verdrigge |
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vor sich |
vooreaansich |
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aus einer Ohnmacht erwachen |
zu sich kumme |
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männliche Person die sich dumm anstellt |
Dussel |
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weibliche Person die sich dumm anstellt |
Dusseldieer |
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ein ständig sich und die Umwelt beklagender Mensch |
Grangeldippe |
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ungehobelter, sich an nichts störender Mensch |
Kamuffel |
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einer, der sich dumm anstellt |
Schosbes |
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einer, der sich ziert |
Schwenzeller |
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Person die sich nicht normal verhält |
Spuuchdemähscher |
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sich dumm anstellen |
kericht |
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wenn man sich eine Krankheit ( oft auch Erkältung ) eingefangen hat |
De Dalles hule |
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sich genieren, schämen |
Schenneere (aus dem Französischen abgeleitet) |
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Person die sich nie zum richtigen Zeitpunkt einfindet / da ist, immer wo anders ist |
Rummdraiwer |
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Hunsrücker Schwenkbraten |
Hunsrigger Schwenkbroore (Für diese Art von Zubereitung wird das Fleisch in Scheiben geschnitten und auf einem Rost über Buchenholzglut geschwenkt. Der Schwenkrost hängt an einem dreibeinigen Eisengestell. Damit das Fleisch nicht anbrennt, läßt sich der Rost in der Höhe verstellen und wird ständig hin- und hergeschaukelt. Das Fleisch von beiden Seiten klopfen und kräftig würzen. Zwiebeln schälen, kleinschneiden, und mit der Hand ein wenig zerdrücken. Das Fleisch in eine Schüssel legen und mit den Zwiebeln bedecken. Das Schwenkbratenfleisch bleibt 1-2 Tage im Kühlschrank, dann wird es auf dem Schwenkbratenrost gebraten. Quelle: Christiane Becker, Die Hunsrücker Küche, erschienen im Selbstverlag der Autorin Erfasst von: Hein Ruehle im Mai 2000) |
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schwer verformbar, sich widersetzend |
schdoogesisch (langens, offenes 'o', (gestaucht)) |
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braten, sich etwas zu Essen machen |
brutschele |
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sich anhäufen, ansammeln |
läppere (Redensart: sich zusammenlppern: viel Wenig ergibt ein Viel) |
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sich anhäufen, ansammeln |
läppere (Redensart: sich zusammenlppern: viel Wenig ergibt ein Viel) |
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Knüppel aus einem Reisigbündel |
Schanzeknebbel (Sprichwort: "Hochdäitsch met Schanzeknebbel schwätze": Grotesker Versuch eines muttersprachlichen Hunsrückers sich in der Hochsprache zu artikulieren. (rheinisch: Schanzenknüppel)) |
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sinnieren, in sich versunken nachdenken |
sinne |
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Feigling, Angstahase |
Ängsdschesser (Jemand, der vor sich aus Angst in die Hosen macht.) |
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krank sein, sich unwohl fühlen |
nedd en da Reih senn (Datt died schon seid Joahre remmdeggadarre on ess emmer noch nedd en da Reih.) |
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Neid muss man sich verdienen, Mitleid gibt es umsonst ! |
Neijd musma sisch verdiene, Middlääd gidds umsunsd ! |
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jdn. einseifen, einlullen, durch Lobhudelei für sich gewinnen |
Bräi ums Maul schmehre |
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sich auskotzen, alles sagen, was einen bedrückt |
sich auskoddse |
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sich auskotzen, alles sagen, was einen bedrückt |
sich auskoddse |
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sich den Kopf stoßen |
dotze |
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sich beeilen |
dummele (Pferdsfeld (Werner Bohn)) |
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sehr schnell wachsen |
wächst wie Schissmähl (Da im Hunsrück vor vielen Jahren eine Vielzahl von Mühlen existierten, die logischer Weise in Bachtälern angesiedelt waren, bestand das Problem, dass das Mehl feucht wurde und daher eine optimale Brutstätte für den Mehlkäfer war (natürlich auch für Kakerlaken). Die Mehlkäfer (die Larven sind fast jedem als "Mehlwürmer" bekannt), vermehren sich explosionsartig. So wurde der gesamte Getreide-/Mehlbestand einer Mühle oft in allerkürzester Zeit verseucht. Das Mehl war also nur noch "Schiss" (Scheiße).) |
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Kosewort für jemanden, der sich wie eine Wildsau benimmt |
Alder Wutzekopp |
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Grasstück unter Obstbäumen. Heute: Streuobstwiesen. |
Bitz (Zum Erhalt der Streuobstwiesen hat sich die Streuobstinitiative Hunsrück gegründet.) |
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Bratkartoffeln |
Brärerscher (wird synonym auch für weibliche Brust benutzt und für den Schorf, der sich nach einer Schürfwunde bildet) |
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sich beeilen |
dummele |
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verschütten, sich überschütten |
versuddele |
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sich beeilen, hetzen, hasten, voranmachen |
dummele |
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Haben wir Säcke vor der Tür? |
Hommer Segg vor de Deer? (Rurückzuführen an einen (leeren) Sack, der behelfsmäßig in die Türöffnung gehängt wurde (Z.B. als Sichtschutz), wenn die Tür (aus welchen Gründen auch immer) fehlte. Wenn man den Raum verließ, brauchte man dann auch keine Tür hinter sich zu schließen.) |
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Junggesellenabschied |
Junggeselleabschied (Bis in die 50er Jahre sei es auf dem Land üblich gewesen, dass das "Fräulein" vor seiner Hochzeit ein Kaffeekränzchen veranstaltete. Der Mann traf sich dagegen zum Abschiedsumtrunk mit anderen Kerlen. "Früher ist es wirklich noch um einen Abschied aus dem Kreis der unverheirateten Männer gegangen, die auf dem Dorf traditionell die Träger des Brauchtums waren. Als Ehemann gehörte man definitiv nicht mehr in diese Gruppe." Wer sich hingegen heute vom Junggesellendasein "verabschiedet", dem steht eigentlich kaum eine Änderung bevor - außer einem neuen Rechtsstatus.) |
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Person die sich in einer Sache oder einem bestimmten Bereich sehr gut auskennt |
kombetend Person |
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