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INDIREKTE TREFFER: |
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schroffe, nicht erwartete Absage einer Anfrage |
Abbuddser |
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nicht sonderlich gepflegte Person |
Babbsack |
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langsamer, nicht korrekt arbeitender Mensch |
Braddeler |
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nicht mehr klar denkend |
doorischenanner |
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nicht allzu flotte -ÿ meist unattraktive weibliche Person |
Draanfunsel |
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Fastnachtsdienstagsbrauch. Es wird sich gut verkleidet auf die Reise durchs Dorf gemacht und um Einlass in die Häuser gebeten. Dort wird dann gerätselt wer unter der Verkleidung steckt. Stumm, damit man nicht an der Sprache erkannt wird, wird dann um eine Zehrungÿÿ ( Eier, Brot, Speck usw. ) gebeten, die später im Gemeindehaus zubereitet und gemeinsam gegessen wird. |
Eijahaische |
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Ausflüchte, Unsinn, Faxen, Flausen oder Blödsinn, drum herum reden, nicht zur Sache kommen. |
Fissemadente |
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"(Das Wort entstand während der napoleonischen Kriege, als die französischen Soldaten die jungen Mädels mittels ""Visiter ma tente!"" (=Komm in mein Zelt!) zu einem netten Abend überreden wollten. Die meist des Französischen nicht mächtigen Eltern schnappten wohl diesen Satz auf und warnten Ihre Töchter mit den Worten ""mach aber ja keine Fissemadenten!"". )" |
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nicht ernst gemeinte Unterhaltung |
flachse |
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nicht realisierbare Vorstellungen |
Flouse |
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krankes, nicht lebensfähiges Tier |
Fräggling |
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nicht exakt arbeiten |
fuddschelle |
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lässt sich nicht einordnen, -anpassen |
fuußd sich nit |
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nicht mehr |
gaanimmeh |
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nicht exakt gearbeitet |
geschluured |
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große, meist 3zinkige Gabel mit speziellem Haltebügel, ohne diesen war das beladen des Wagens mit Grummet nicht möglich |
Grummetgawel |
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hat sie nicht alle |
hoddse nidd all |
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im Leben nicht |
im Lähwe nit |
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nicht exakte Ausführung |
Knuff (knuffe) |
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festhalten, nicht loslassen, auch für: mitgehen lassen |
kralle |
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fade, nicht ausreichend gewürzte Speisen/Getränke |
läbbsch |
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nicht legal auch für: jemand der nicht ehrlich ist |
link |
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Leben das nicht in geordneten Bahnen verläuft |
Lodderlääwe |
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still sein, nicht mehr reden |
Moul halle |
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jemand der nicht viel redet |
Moulfoul |
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nicht mehr |
niemeh |
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nimm mir das nicht für übel |
niggs for unguud |
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sexuelle Gelüste (mit diesem Ausdruck wurden die nicht mehr zu realisierenden erotischen Bedürfnisse älterer Menschen bezeichnet) |
Noube |
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verkümmert, nicht perfektes Etwas |
ohrschärisch |
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es regt und bewegt sich nicht |
rähd unn wähd sich nidd |
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nicht vergessen |
Salz läije |
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schüchtern, genieren, sich nicht trauen |
schenand, schinand, scheneere |
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jemand der nicht aufpasst |
Schloofkobb |
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Gewehrkugel, auch für: nicht liebenswerte weibliche Person |
Schrabbnell |
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in der Schule das Klassenziel nicht erreicht |
siddse blieb |
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Heu oder Stroh mit einer Gabel befördern. Knochenharte Arbeit bei der Ernte in der Landwirtschaft. Bei der Heu ? und Grummeternte wurde das auf Schwaden liegende Erntegut mit der Gabel zusammen geschoben und auf den Wagen geladen. Bei der Getreideernte wurden die einzelnen Gaben ?hoch gespisst?. Der voll beladene Wagen erreichte nicht selten eine Höhe von 4 Metern. |
spisse |
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Person die sich nicht normal verhält |
Spuuchdemähscher |
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kräftige nicht sehr große Person |
stämmisch |
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nicht exaktes arbeiten |
straddselle |
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Person die nicht ordentlich arbeitet |
Straddseller |
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aufnötigen, jemandem etwas geben / verkaufen das er nicht braucht |
uffschwäddse |
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vereitelt, auch für: eine Arbeit die nicht gelungen ist |
vermasseld |
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nicht gerade, sondern schief oder gebogen |
winsch |
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nicht sonderlich gepflegte Person |
Babbsack |
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langsamer, nicht korrekt arbeitender Mensch, auch ein langweiliger Schwätzer |
Braddeler |
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langweiliger, mutloser, nicht zeitnaher Typ |
Dribbsdrill |
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langweiliger, mutloser, nicht zeitnaher Typ |
Drepsdrell |
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eine. die es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt |
Liehemensch |
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nicht zurechnungsfähige Frau |
Schauselche |
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Vielerzähler, dem man nicht alles glauben sollte |
Schlunisch |
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Person die sich nicht normal verhält |
Spuuchdemähscher |
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kräftige nicht sehr große Person |
Stämmisch |
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Person die nicht ordentlich arbeitet |
Straddseller |
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langsamer, seine Umwelt nicht gerade erregender Typ |
Tääb |
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nichtsnutziger Typ, der eigentlich alles macht, nur das nicht, was er machen sollte |
verdrähter |
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Wenn jemand was fertig bringt was man ihm nicht gerade zugetraut ha |
Mäi liewer Scholli |
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Technisch begabter Fußballspieler der mit dem Ball verliebt ist- nicht abspielt |
Fuddler |
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wackliges oder nicht richt zusammengebautes Teil oder Gerät, etwa das fast auseinander fällt, unsauber gearbeitet |
schloderisch |
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Hunsrücker Schwenkbraten |
Hunsrigger Schwenkbroore (Für diese Art von Zubereitung wird das Fleisch in Scheiben geschnitten und auf einem Rost über Buchenholzglut geschwenkt. Der Schwenkrost hängt an einem dreibeinigen Eisengestell. Damit das Fleisch nicht anbrennt, läßt sich der Rost in der Höhe verstellen und wird ständig hin- und hergeschaukelt. Das Fleisch von beiden Seiten klopfen und kräftig würzen. Zwiebeln schälen, kleinschneiden, und mit der Hand ein wenig zerdrücken. Das Fleisch in eine Schüssel legen und mit den Zwiebeln bedecken. Das Schwenkbratenfleisch bleibt 1-2 Tage im Kühlschrank, dann wird es auf dem Schwenkbratenrost gebraten. Quelle: Christiane Becker, Die Hunsrücker Küche, erschienen im Selbstverlag der Autorin Erfasst von: Hein Ruehle im Mai 2000) |
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mehr gibt es jetzt nicht |
meh gidds net |
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unmodern, nicht auf der Höhe der Zeit |
aldmoorisch (Hundemer Platt) |
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Basselscheid |
Basscheld (Ortsteil und Altstadt der zukünftigen Stadt Emmelshausen [eigentl.: Baschld - e wird nicht mitgesprochen, verwendet wurde hier die Schreibweise der Baschelder Laid]) |
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Wage es nicht |
unnersteh däijsch |
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Greife einem nackten Mann in die Hosentasche. |
Gräif äänem naggische Mann mol in de Säggel. (Antwort auf eine Geldforderung die nicht erfüllt werden kann) |
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Lieber mit einem vollen Bauch nicht liegen können, als wegen Hungergefühl nicht einschlafen können |
Liewer vor Bouch nit läije, als vor Hunger nit schlofe |
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jemand, der nicht schnell genug ist |
Tranfunzel |
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für jdn. nicht viel übrig haben, jdn. nicht leiden können |
for jemand nìdd vìel iewerisch hon |
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Und wehe, diese lebenswichtige Frage fällt nicht zur Zufriedenheit der ganzen Verwandtschaft aus. Dann hatte das Paar damals ein Problem |
Issa aach kaddoolìsch |
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Den habe ich gefressen! Den kann ich überhaupt nicht mehr leiden |
Den honnisch gefress |
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wie Katze und Hund sein, gar nicht gut miteinander auskommen, immer miteinander Streit haben |
wie Hunn unn Kadds sinn |
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naschen, nicht alles aufessen |
schneekele (Pferdsfeld (Werner Bohn)) |
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Vorsicht, ein Maulwurfshügel . Pass auf, dass du nicht fällst . |
Bass uff, fall nidd iewer dä Molderhaaf |
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nicht einmal |
nidd emol |
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rauher, nicht feinfuehliger Mensch |
Kluhe |
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Mach dich da nicht so breit |
Fräggel däijsch nit so do hinne |
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Niederes Land in das viele Hunsrücker im 19. und 20. Jahrhundert abgewandert sind weil die Heimat sie nicht ernähren konnte. Viele der Abgewanderten pflegen über Generationen auch heute noch den Kontakt zur alten Hunsrücker Heimat. Als grobe Eingrenzung als Gebiet des Nieraland sind die Bereiche um: Köln, Düsseldorf, Duisburg, des Niederrheines und das gesamte Ruhrgebiet zu sehen. |
Nieraland |
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weg, nicht mehr da |
fott |
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Einen Hammer haben wir nicht |
Hamma hamma net |
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Fassen Sie mich dort nicht an! |
Fasse se mäijsch nit doo aan! |
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noch nicht einmal |
nochniddemol |
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Wort gibt es im Hochdeutschen nicht, bedeut aber in etwa . übellaunig, eingechnappt trotzig |
wensch |
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mach das bloß nicht |
onnersteh dich |
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Junggesellenabschied |
Junggeselleabschied (Bis in die 50er Jahre sei es auf dem Land üblich gewesen, dass das "Fräulein" vor seiner Hochzeit ein Kaffeekränzchen veranstaltete. Der Mann traf sich dagegen zum Abschiedsumtrunk mit anderen Kerlen. "Früher ist es wirklich noch um einen Abschied aus dem Kreis der unverheirateten Männer gegangen, die auf dem Dorf traditionell die Träger des Brauchtums waren. Als Ehemann gehörte man definitiv nicht mehr in diese Gruppe." Wer sich hingegen heute vom Junggesellendasein "verabschiedet", dem steht eigentlich kaum eine Änderung bevor - außer einem neuen Rechtsstatus.) |
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nicht mehr |
nimmih |
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