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INDIREKTE TREFFER: |
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Samenfrucht der Wildrose |
Ahschkraddselle |
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Stück eines gefällten Baumes, leckerer Kuchen der die Form eines abgesägten Baumes hat.ÿ |
Baamstamm |
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jemand, der ins Bett genäst hat |
Beddseicher |
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lösbarer Teil in der Nase |
Bootzemann |
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Kommt aus der Landwirtschaftlichen Tieraufzucht: Bezeichnet ein Tier zB. bei Schweinen, das Reifealter in der Zeit vom Ferkel bis zum erwachsenen Schwein. Der Begriff wurde auf für Jugendliche verwendet, heute würde man sagen: Teenager |
Breeling |
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der jenige |
dää jehnisch |
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der Tag |
Daach |
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größeres Gerät zum einkochen der Kartoffeln für Schweinefutter |
Dämber |
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schärfen der Sense |
dängele |
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Tenne - Scheuneneinfahrt bzw. befahrbares Mittelstück in der Scheune |
Denn |
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Zustand der Volltrunkenheit |
dibbedaab |
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ein Kreisel der mit der Peitsche angetrieben wird |
Dilldabb |
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im Zustand der Trunkenheit / Drogenrausch |
Draan ( im Draan ) |
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jemand der dummes Zeug redet |
Dummschwäddser |
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Fastnachtsdienstagsbrauch. Es wird sich gut verkleidet auf die Reise durchs Dorf gemacht und um Einlass in die Häuser gebeten. Dort wird dann gerätselt wer unter der Verkleidung steckt. Stumm, damit man nicht an der Sprache erkannt wird, wird dann um eine Zehrungÿÿ ( Eier, Brot, Speck usw. ) gebeten, die später im Gemeindehaus zubereitet und gemeinsam gegessen wird. |
Eijahaische |
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spezielles Eiergericht: Eier werden mit Mehl angerührt und in der Pfanne erhitzt, gegart |
Eijaschmeer |
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Erbsen, jemand der alles genau untersucht, - haben will |
Erwes, Erwesziehler |
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"(Das Wort entstand während der napoleonischen Kriege, als die französischen Soldaten die jungen Mädels mittels ""Visiter ma tente!"" (=Komm in mein Zelt!) zu einem netten Abend überreden wollten. Die meist des Französischen nicht mächtigen Eltern schnappten wohl diesen Satz auf und warnten Ihre Töchter mit den Worten ""mach aber ja keine Fissemadenten!"". )" |
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Mensch der keine nutzvollen Ideen hat, Unsinn Erzeugerÿ |
Flabbess, Flabbkopp |
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Vertragsbedingungen, z.B. früher bei Mägden und Knechten in der Landwirtschaft |
Geding |
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mündliche Form der Einladung für Familienfeste, zb: Kindtaufe, Konfirmation / Kommunion, Hochzeit, Beerdigung.ÿ |
gehääs |
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vertraute Umgebung, Geborgenheit, menschliche Nähe. Ursprünglich stammt das Wort aus der Landwirtschaft. Es ist mit dem Wort Gehege verwandt, der abgesteckte Raum, in dem Mensch und Vieh leben. |
Gehäischnis |
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jemand der den Schaden hat |
Gelaggmeierder |
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Kartoffeldämpfer, größerer Dampfkessel der mit Holz geheizt wurde (später mit Strom),ÿ gedämpfte Kartoffeln wurden als Viehfutter verwendet. |
Grumbeeredämpa |
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landwirtschaftliches Zuggerät zum Anhäufen der Kartoffelreihen |
Grumbeerehejfer |
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getrockneter 2. Grasschnitt in der Wiese im gleichen Jahr, kleiner und feiner als Heu, bei Einlagerung in der Scheune hohe Brandgefahr |
Grummed |
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Brot das übrig von der Arbeit wieder mit nach Hause gebracht wurde |
Haasebrohd |
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passend, liegt gut in der Hand |
handlisch |
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schwerer, viel zinkiger Metallrechen zum säubern der Wiesen von Heuresten |
Hans |
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Heulagerstätte in der Scheune |
Haustogg |
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Haus und Hof, der gesamte Besitz |
Hous unn Huub |
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Hundheim an der Donau. Dieser Ausdruck kommt aus früheren Zeiten und wurde von den Nachbardörfern geprägt, als der Hundheimer Bach noch als kleiner Rinnsal mitten durch das Dorf floss. Aus dieser Zeit stammen auch die Ausdrücke: Fährmann hol iewer ( Zitat aus der Niebelungensaga: Ausruf des Hagen von Tronje,ÿ als er mit dem König von Burgund zum Hofe Etzel`s reist und die Donau überqueren muß. ) und Hundemer Donauspringer |
Hundem an de Donau |
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der/das oberste |
iewerschd |
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Ausdruck für: Fröhlichkeit oder der Freude |
jalla-jalla |
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Jemand der jammert / nervt |
Jawweller |
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"Zugvorrichtung, die unter den Hörnern der Zugtiere (Ochsen und Kühe) angebracht war und mit Lederriemen an den Hörnern befestigt war. (Pferde hatten als Zugvorrichtung ein so genanntes ""Kummed"")" |
Joch |
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sparsamer Umgang mit Wasser bei der Morgentoilette |
Kaddsewäsch |
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Beschädigung an einem Gegenstand, auch für: Beule am Kopf, in manchen Gegenden auf für: Anzeichen der Trunkenheit |
Knubbe |
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jemand der vieles anfängt, aber wenig fertig bringt |
Knuddeler |
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Kuchen der meist auf Trauerfeiern gereicht wird |
Kranzkuche |
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jemand der aus dem Ort Krastel kommt |
Krastela |
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suchen in Schubladen oder in der Hosentasche |
kroome |
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Pferde-Zugvorrichtung vor der Brust |
Kummed |
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jemand der ständig Wünsche äußert |
Läädskopp |
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jemand der langsam denkt und handelt |
Lahmahsch |
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tragendes Metallrohr am Wagen. Mit verschieben der Hinterachse auf dem Rohr konnte der Erntewagen in der Länge verstellt werden. |
Langford |
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schon lange, der Größte, der Längste |
längsd, de Längsd |
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Lenz - der Frühling |
Länz |
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nicht legal auch für: jemand der nicht ehrlich ist |
link |
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jemand der heimlich mithört |
Lousdermännsche |
Details |
jemand der gerne Streiche ausheckt und macht |
Louserd |
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gemähte Gras- oder Erntereihe in der Breite des Mähers |
Maare |
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Wurstsuppe bei der Hausschlachtung |
Mäddsellsubb |
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Pickel im Gesicht oder auf der Haut, auch für: ein Hausgast |
Middesser |
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Transportbehälter für die Abfuhr der Milch zur Molkerei |
Millischkann |
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machst du dir |
misch de der |
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Guten Morgen, auch fürÿ: morgen als der nächste Tag |
Moije, moije |
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jemand der nicht viel redet |
Moulfoul |
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Saarländer, Muffländer, stammt von der Abkürzung: Militärischer Urlaubsfreifahrtsschein (MUFF) |
Mufflänna |
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neben dir |
nähwe aan der |
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Abstauber der möglichst oft auf Kosten anderer lebt |
Nassauer |
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mehrfach Ausdruck: für überrascht sein, Ausdruck bei einem Missgeschick, auch Ausdruck der Bewunderung oder für großartig. Die Steigerung ist ein mehrfaches: oow oow oow usw. |
oow |
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aus der Mode, unmodern |
ouser Moore |
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außer der Reihe, Ausnahmefall |
ousser de Räih |
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Stabiler Holzbalken, Teil der Dachkonstruktion zB: Fußpädd, Middelpädd, Feerschdpädd |
Pädd |
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Zigarettenrauch der direkt wieder ausgeblasen wird |
paffd |
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Einzäunung für Tiere die zeitweise in der Freilandhaltung leben |
Perrisch (z.B. Hiehnerperrisch) |
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Fleck, Stelle die sich von der Umgebung etwas abhebt |
Plagge |
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Abend vor der kirchlichen Hochzeit (heute meist der Abend der standesamtlichen Hochzeit) bei dem gepoldert wird, d.h. unbrauchbare Haushaltsgegenstände werden auf einem dafür geeigneten Platz in der Nähe des Elternhauses des Hochzeiters/Hochzeiterin zerschmettert, anschließend wird ein Untrunk gereicht. |
Polderowend |
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Fass zum Abtransport der Jauche |
Puhlfass |
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jemand der zu viel redet |
Quasselstribb |
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jemand der gegen alles ist |
Querdräiwer |
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leicht entzündete Stelle auf der Haut |
Räänhiewel |
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Raps (Fruchtart, in der Blüte gelb) |
Räbb |
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aus der Nase laufendes Sekret, auch für: Taschentuch |
Ruddsfahn |
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Miete zur Aufbewahrung der geernteten Rüben |
Rummelekouhl |
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Das lose auf der Wiese/Feld liegende Heu oder Stroh wird aufÿ Schwaden (lange Reihen) zusammen gebracht. |
Saame |
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gut gemeinter Ratschlag |
sahns der im Guurem |
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Behältnis in dem die Schweine nach der Schlachtung gebrüht wurden, damit die Borste besser von der Schwarte gelöst werden konnten |
Säijmuhl |
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jemand der schlecht über andere redet |
Schanndmoul |
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Mütze mit Sonnenblendschutz in Form einer kleinen Schaufel, in der heutigen Zeit besser als Baseballmütze bekannt |
Schibbekabb |
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Kinderspiel bei dem der Kandidat eine Augenblende erhielt und sich bücken musste, während die anderen an ihm vorbei liefen und ihm einen Schlag auf das Hinterteil verabreichten und jedes Mal geraten werden musste wer den Schlag verabreichte. |
Schingge klobbe |
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jemand der seinen Reden keine Taten folgen lässt |
Schlabbmoul |
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jemand der Schwäche zeigt |
Schlabbschwanz |
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jemand der ein stark untergeordnetes Verhalten gegenüber einer anderen Person erkennen lässt |
Schläimschäiser |
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jemand der nicht aufpasst |
Schloofkobb |
Details |
Brot mit Belag, auch für Schmierfett, eine Scheibe Brot mit Belag und in der Mitte zusammen geklappt, zwei Scheiben Brot mit Belag und zusammen gelegt. |
Schmehr, Klappschmehr, Doppeltschmehr |
Details |
verstellbarer Winkel, auch für: eine ca. 30 cm lange Schnur die am Lederriemen der Peitsche befestigt ist und etwa 5 cm vor ihrem Ende einen Knoten hat. Erst dann knallt eine Peitsche. |
Schmigg |
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Geräusch mit der Zunge erzeugen |
schnallse |
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jemand der mit Vorliebe Süßes / Süßigkeiten isst |
Schnousmoul, Sießmoul |
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Holzgestell auf dem ein geschlachtetes Schwein zerlegt wird, auch für: Holzgestell auf dem der Sarg mit dem/der Verstorbenen vom Trauerhaus zum Friedhof auf den Schultern von vier Männern getragen wurde. |
Schraah |
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Angeber, jemand der den Mund zu voll nimmt |
Schwaadlappe |
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leichter Zustand der Trunkenheit |
Schwibbs |
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Ehemann der Schwägerin |
Schwibb-Schwoor |
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in der Schule das Klassenziel nicht erreicht |
siddse blieb |
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jemand der wenig ißt |
Spinnefresser |
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Heu oder Stroh mit einer Gabel befördern. Knochenharte Arbeit bei der Ernte in der Landwirtschaft. Bei der Heu ? und Grummeternte wurde das auf Schwaden liegende Erntegut mit der Gabel zusammen geschoben und auf den Wagen geladen. Bei der Getreideernte wurden die einzelnen Gaben ?hoch gespisst?. Der voll beladene Wagen erreichte nicht selten eine Höhe von 4 Metern. |
spisse |
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Feuerwehrgerätehaus, in kleineren Orten in denen kein ganzes Haus zur Verfügung steht: vorgehaltener Raum für die Gerätschaften der Feuerwehr. Wurde früher auch manchmal als Gefängnis benutzt |
Spriddsehous |
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Kurzgeschichten aus der Vergangenheit |
Stiggelscher |
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Pistole als Kinderspielzeug: das Rohr der Pistole wurde mit einem Korkenstopfen verschlossen, durch abschießen über eine Federkonstruktion, wurde im Rohr ein šberdruck erzeugt, der den Stopfen aus dem Rohr drückte und es dadurch einen Knall gab. |
Stobbepistol |
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gefüllter Rollhefekuchen (Zucker, Zimt, Kakao, Butter, Rosinen) in der Form eines Kranzes |
Struelkranz |
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Bierflasche mit besonderer Form in der 0,33 Literklasse |
Stubbi |
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in einem der vergangenen Jahre |
sunst joorisch |
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ungeschickter Mensch mit zwei linken Händen, der bei der Arbeit nichts richtiges zu Stande bringt. |
Toobert |
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der gesamte Antrieb, mit Transmissionswelle und unterschiedlichen Riemenscheiben, damit mehrere Maschinen wie zB. Dreschmaschine, Strohpresse, oder die Getreidemühle mit unterschiedlichen Umdrehungen angetrieben werden konnten. |
Transmission |
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auf der Kippe, auch für: Krisensituation |
uff de Kibb |
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der/das unterste |
unnaschd |
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unter der Hand, zwischendurch, etwas nebenbei erledigen |
unner de Hand |
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tragender Balken unter der Deckenmitte |
Unnerzuuch |
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Stück vom Rasen oder der Wiese |
Waasem |
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Ackergerät zur Bodenbefestigung, auch für: Wanderschaft, 1 oder 2 Jahre nach ihrer Lehre von Dachdeckern, Schreinern, Zimmerleute usw. Abwesenheit vom Heimatort mindestens 50 bzw. 100 km zum Zwecke der Vertiefung der Berufskenntnisse bei anderen Meistern. |
Walz |
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kleines, zurückgebliebenes oder verkümmertes Lebewesen, meist ein Tier das in der Winterzeit geboren ist. |
Windakrudsch |
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zwitschern der Vögel |
zwiddschere |
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kurzer Dialog vor der geöffneten Haustür |
zwische Deer unn Angel |
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in der Zwischenzeit |
zwische drinn |
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jemand, der sehr gerne isst, ein Völler |
Bammscher |
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starker, billiger Schnaps,der aus verdorbenem Brenngut gebrannt wurde und nach menschlichen Exkrementen riecht |
Buxeschisser |
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jemand, der immer klagt oder immer um etwas bettelt |
Brämeldibbe |
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jemand, der dummes Zeug redet |
Dummschwäddser |
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Flabbkopp Mensch der keine nutzvollen Ideen hat |
Flabbess |
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Freund der Tochter |
Gääwelseecher |
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jemand, der immer über alles meckert |
Gauzvohl |
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jemand, der den Schaden hat |
Gelaggmeierder |
Details |
unfreundlicher Mensch, der immer etwas auszusetzen hat |
Graanebart |
Details |
jemand, der Furcht einflößt |
Grauelmäächer |
Details |
Mensch, der immer Furcht hat |
Grauelsack |
Details |
jemand, der in allen Dingen ein ungeschicktes Wesen ist |
Hallap |
Details |
jemand, der bei jeder Feier dabei ist |
Keerwebesen |
Details |
jemand, die/der an allen etwas zu beklagen hat |
Knaatschliss, Knatsch |
Details |
jemand, der alles anfängt, ohne es auch erfolgreich abzuschließen |
Knoodeler |
Details |
jemand, der den anderen ständig sein Leid klagt |
Läädskopp |
Details |
jemand der langsam denkt und handelt |
Lahmahsch |
Details |
eine. die es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt |
Liehemensch |
Details |
jemand der heimlich mithört |
Lousdermännsche |
Details |
jemand der gerne Streiche ausheckt und macht |
Louserd |
Details |
kurzer dicker Mensch, der plump und unbeholfen wirkt |
Moges |
Details |
einer, der nur Unsinn im Kopfe hat |
Moreskopp |
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Abstauber der möglichst oft auf Kosten anderer lebt |
Nassauer |
Details |
einer, der die Türen nie schließt |
Peateler |
Details |
jemand, der leise und unverständlich spricht |
Pischberrer |
Details |
jemand, der ohne Plan und Ziel agiert |
Poorzer |
Details |
jemand, der ohne Plan und Ziel agiert |
Peerzer |
Details |
jemand der zu viel redet |
Quasselstribb |
Details |
jemand der gegen alles ist |
Querdräiwer |
Details |
eine, die Freude daran hat. über andere vor oder hinter der Hand über andere zu reden |
Ratsch |
Details |
einer, dem der Unsinn wie Speichel aus dem Munde läuft |
Säärerrer |
Details |
langsamer Mensch. der oft recht einfältig wirkt |
Säckel |
Details |
einer, der nur dummes Zeug schwatzt |
Saweller |
Details |
jemand, der andere ausbeutet |
Schdrebber |
Details |
Frau. die mit der Ordnung auf Kriegsfuß steht |
Schdrubbhinkel |
Details |
jemand, der sehr oberflächlich ist |
Schdruurellsack |
Details |
sehr komischer Zeitgenosse, der nur Unsinn redet |
Schdussbach |
Details |
ein Angsthase, jemand der „Schiss“ hat oder bekommt |
Schisser |
Details |
einer, der ständig, aus welchen Gründen auch immer, mit dem Kopf wackelt |
Schlockerkobb |
Details |
jemand, der in allem durch Langweiligkeit auffällt |
Schloofkoller |
Details |
jemand, der anderen Honig ums Maul schmiert |
Schmeerlappe |
Details |
einer, der sich dumm anstellt |
Schosbes |
Details |
unbeherrschter Mensch. der ohne viel Überlegen auf etwas „losschießt“ |
Schossert |
Details |
einer, der sich ziert |
Schwenzeller |
Details |
jemand der wenig isst |
Spinnefresser |
Details |
ungeschickter Mensch mit zwei linken Händen, der bei der Arbeit nichts richtiges zu Stande bringt. |
Toobert |
Details |
einer, der in allem nur sehr langsam vorankommt |
Trendelsack |
Details |
Frau, für die der Tratsch lebenswichtig ist |
Trootsch |
Details |
einer, der gerne, vor allem mit anderen, Späße treibt |
Uzvohl |
Details |
nichtsnutziger Typ, der eigentlich alles macht, nur das nicht, was er machen sollte |
verdrähter |
Details |
widerwilliger Mensch, der zum Ansporn eines Tadels bedarf |
Witop, Widopp |
Details |
jemand, der schnell mit allem fertig sein will, meist um den Preis der Gründlichkeit und Genauigkeit |
Wutzeller |
Details |
Technisch begabter Fußballspieler der mit dem Ball verliebt ist- nicht abspielt |
Fuddler |
Details |
langsame Verbrennung ohne Feuer, auch für: etwas das verdorben ist, oder zu lange der Feuchtigkeit ausgesetzt war |
verschmordzd |
Details |
die Stirn, der obere Teil des Kopfes |
Blees |
Details |
ein ursprünglicher Bauernhof in der Nähe von Holzbach, der mittlerweile mit eine Fülle an Freizeitaktivitäten lockt |
Hoolsbacher Höhenhof |
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mies, mieser, Moselaner |
mies, mieser, Misseler (früherer Witz der Hunsrücker für Moselaner) |
Details |
Ein Witz, den früher die Moselaner gerne gegen die Hunsrücker zum Hetzen eingesetzt haben |
"Fragt ein Hunsrücker in einem Zeller Waffengeschäft, nachdem der Verkäufer ihm jeden Verkauf einer Waffe versagt hatte: "Hott Ihr ebbes gähn Hunsrigga?" Da sagt der Verkäufer: "Joh! Pisduhle, Gewehre, Kugele!" |
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Hunsrücker Schwenkbraten |
Hunsrigger Schwenkbroore (Für diese Art von Zubereitung wird das Fleisch in Scheiben geschnitten und auf einem Rost über Buchenholzglut geschwenkt. Der Schwenkrost hängt an einem dreibeinigen Eisengestell. Damit das Fleisch nicht anbrennt, läßt sich der Rost in der Höhe verstellen und wird ständig hin- und hergeschaukelt. Das Fleisch von beiden Seiten klopfen und kräftig würzen. Zwiebeln schälen, kleinschneiden, und mit der Hand ein wenig zerdrücken. Das Fleisch in eine Schüssel legen und mit den Zwiebeln bedecken. Das Schwenkbratenfleisch bleibt 1-2 Tage im Kühlschrank, dann wird es auf dem Schwenkbratenrost gebraten. Quelle: Christiane Becker, Die Hunsrücker Küche, erschienen im Selbstverlag der Autorin Erfasst von: Hein Ruehle im Mai 2000) |
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jammern, Ausdruck der Unzufriedenheit, jemanden auf die Nerven gehen |
lädse |
Details |
sehr, uerst |
mäggalisch (aus der griechischen Vorsilbe: mega-, Bspl.: D muss jo meggalisch schlau senn, sd ma.) |
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unmodern, nicht auf der Höhe der Zeit |
aldmoorisch (Hundemer Platt) |
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modern, auf der Höhe der Zeit |
nouwmoorisch (Hundemer Platt) |
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launenhafter, eigentümlicher Mensch |
Schdiewenarr ((auch in der Verwendung für: nachtragend, listig, wenig begabt)) |
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sie |
id (Personalpronomen der 3. Pers. Sg. fem. (Hochdeutsch), weibl. Personen werden im Hunsrücker Platt "grammatikalisch" oft als 'sächlich' behandelt. Die im Vorderhunsrück gebräuchliche Form "id" ist völlig identisch mit der neutralen Form (Nom. Sg.) des lateinischen Demonstrativpronomens [id], vgl. engl.: it) |
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Knüppel aus einem Reisigbündel |
Schanzeknebbel (Sprichwort: "Hochdäitsch met Schanzeknebbel schwätze": Grotesker Versuch eines muttersprachlichen Hunsrückers sich in der Hochsprache zu artikulieren. (rheinisch: Schanzenknüppel)) |
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Basselscheid |
Basscheld (Ortsteil und Altstadt der zukünftigen Stadt Emmelshausen [eigentl.: Baschld - e wird nicht mitgesprochen, verwendet wurde hier die Schreibweise der Baschelder Laid]) |
Details |
Feldsalat |
Mousohr ((Mausohr, wie der Feldsalat auch gelegentlich überregional genannt wird.)) |
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Angsthase, Tollpatsch |
Debbschessaischa ((auch für Angeber, übers.: jemand, der den Nachtopf zum urinieren verwendet)) |
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Feigling, Angstahase |
Ängsdschesser (Jemand, der vor sich aus Angst in die Hosen macht.) |
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waagerecht, mit der Wasserwaage die Waagerechte ermitteln / ermittelt |
bläi, bleie, gebläid |
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Mitglieder der freien evangelischen Gemeinden, er ist ein Mitglied |
Fromme, däh is mit de Fromme gang |
Details |
Gut, das es in der Hunsrücker Mundart keine Fremdwörter gibt. |
Gut, dats uff Hunsricker Platt kään Frimdweerder gidd. |
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Der hat es zu etwas gebracht. Früher hatte er nichts! Heute hat er 1 Million Euro Schulden! |
De hodds zu watt gebracht. Frieher harrer nix! Hout horrer schunn in Million Schulde! |
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jemand, der nicht schnell genug ist |
Tranfunzel |
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unter der Fuchtel stehen, nichts zu melden haben, streng gehalten werden |
unna de Fuchdel stehn |
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Und wehe, diese lebenswichtige Frage fällt nicht zur Zufriedenheit der ganzen Verwandtschaft aus. Dann hatte das Paar damals ein Problem |
Issa aach kaddoolìsch |
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Wunde Riß der Haut |
Schruune (Pferdsfeld (Werner Bohn)) |
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Die Taufpatin und der Taupate, im Himmel reden sie Hunsrücker Platt |
Die Goot un de Patt, im Hiemel schwätze se Hunsricker Platt (Die letzten Worte im Film "Heimat") |
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sehr schnell wachsen |
wächst wie Schissmähl (Da im Hunsrück vor vielen Jahren eine Vielzahl von Mühlen existierten, die logischer Weise in Bachtälern angesiedelt waren, bestand das Problem, dass das Mehl feucht wurde und daher eine optimale Brutstätte für den Mehlkäfer war (natürlich auch für Kakerlaken). Die Mehlkäfer (die Larven sind fast jedem als "Mehlwürmer" bekannt), vermehren sich explosionsartig. So wurde der gesamte Getreide-/Mehlbestand einer Mühle oft in allerkürzester Zeit verseucht. Das Mehl war also nur noch "Schiss" (Scheiße).) |
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Einwohner der Stadt Simmern / Hunsrück |
Siemascha |
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Einwohner der Stadt Kastellaun / Hunsrück |
Kasdelläiner |
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Beller Markt |
Beller Maad (Der Beller Markt bei Bell im Hunsrück mit einer Jahrhunderte langen Tradition als Bauernmarkt und Viehhandelsplatz, ist heute eine beliebte Touristik-Veranstaltung und Treffpunkt für die Bevölkerung der gesamten Region) |
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Nunkircher Markt |
Nunkircher Maad (Der älteste Markt auf dem Hunsrück, schon von Peter-Johann Rottman beschrieben. In jedem Jahr in der ersten Septemberwoche gibt es Trachten, Tanz und Marktschreier an der Nunkirche bei Sargenroth, direkt neben dem Bismarkturm. Für Film Fans interessant: Auf dem kleinen Friedhof wurde auch die Beerdigungsszene aus Heimat III gedreht.) |
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Kirchberger, die ausserhalb der Kirchberger Stadtmauer in Kleineren Verhaeltnissen gewohnt haben |
Kerbrischer Graweschisser |
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jemand, der langsam ist |
lahm Ent |
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Ich schlag dich bis der Lappen kotzt --> Du bekommst gleich richtig Prügel von mir |
Äijsch schlahn däijsch, dat de Lumbe kotzt |
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Kosewort für jemanden, der sich wie eine Wildsau benimmt |
Alder Wutzekopp |
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Niederes Land in das viele Hunsrücker im 19. und 20. Jahrhundert abgewandert sind weil die Heimat sie nicht ernähren konnte. Viele der Abgewanderten pflegen über Generationen auch heute noch den Kontakt zur alten Hunsrücker Heimat. Als grobe Eingrenzung als Gebiet des Nieraland sind die Bereiche um: Köln, Düsseldorf, Duisburg, des Niederrheines und das gesamte Ruhrgebiet zu sehen. |
Nieraland |
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Nach dem früher häufigen Vornamen Johann Nikolaus, der von den Hunsrückern bequem zu Hannickel zusammengezogen wird, hießen die Hunsrücker Arbeiter im Ruhrgebiet alle die Hannickel. |
Hannickel |
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Mosel |
Musel (Fluß, der Hunsrück und Eifel trennt) |
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Grasstück unter Obstbäumen. Heute: Streuobstwiesen. |
Bitz (Zum Erhalt der Streuobstwiesen hat sich die Streuobstinitiative Hunsrück gegründet.) |
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Bratkartoffeln |
Brärerscher (wird synonym auch für weibliche Brust benutzt und für den Schorf, der sich nach einer Schürfwunde bildet) |
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Ursprung |
Griewes (i.S. von "nach dem Ursprung oder der Ursache suchen") |
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Jemand der gerne und viel Prahlt |
Schwaadlappes |
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Bierflasche in der 1/2 Liter Klasse |
Lang (Kempfeld) |
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Leergedroschenes Stroh aus der Maschine entgegennehmen und mit vorbereiteten Strohseilen zu schweren Bürden zusammenbinden |
abraffe |
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29. September, St. Michaelstag, am ersten Mittwoch im Oktober, fand in Kastellaun der "Michelsmaat" statt, wo Vieh gekauft und verkauft wurde |
Michelsmaat |
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Ende November, wenn die Felder gepflügt und eingesät waren, wurde der Flur zugemacht |
de Floar zugemach |
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Auffangvorrichtung an der Sense beim Getreidemähen |
Reff |
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der Rhein |
de Räin (Ort) |
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Rammler, das männliche Tier der Familie der Hasen und Kaninchen |
Rammeler |
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Nörgeler, schlecht gelaunter Mensch der zu allem zu mäkern hat |
Gnodderer |
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mit dem/der kannst du einspännig fahren |
mit dääm kannste äänspännisch fahre |
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Haben wir Säcke vor der Tür? |
Hommer Segg vor de Deer? (Rurückzuführen an einen (leeren) Sack, der behelfsmäßig in die Türöffnung gehängt wurde (Z.B. als Sichtschutz), wenn die Tür (aus welchen Gründen auch immer) fehlte. Wenn man den Raum verließ, brauchte man dann auch keine Tür hinter sich zu schließen.) |
Details |
Haben wir Säcke vor der Tür? |
Hommer Segg vor de Deer? (Rurückzuführen an einen (leeren) Sack, der behelfsmäßig in die Türöffnung gehängt wurde (Z.B. als Sichtschutz), wenn die Tür (aus welchen Gründen auch immer) fehlte. Wenn man den Raum verließ, brauchte man dann auch keine Tür hinter sich zu schließen.) |
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Junggesellenabschied |
Junggeselleabschied (Bis in die 50er Jahre sei es auf dem Land üblich gewesen, dass das "Fräulein" vor seiner Hochzeit ein Kaffeekränzchen veranstaltete. Der Mann traf sich dagegen zum Abschiedsumtrunk mit anderen Kerlen. "Früher ist es wirklich noch um einen Abschied aus dem Kreis der unverheirateten Männer gegangen, die auf dem Dorf traditionell die Träger des Brauchtums waren. Als Ehemann gehörte man definitiv nicht mehr in diese Gruppe." Wer sich hingegen heute vom Junggesellendasein "verabschiedet", dem steht eigentlich kaum eine Änderung bevor - außer einem neuen Rechtsstatus.) |
Details |
Strunk: der verdickte Stängel beim Weiß- oder Rotkohl. Wird mit einem speziellen Messer herausgeschnitten, damit man den Kohl zu Sauerkraut oder Rotkraut einschneiden kann. |
Toasch |
Details |
die in ganzer Breite auf der Erde liegenden ausgegrabenen Kartoffeln |
Sprääd |
Details |
ein verdrehter Splint des Wagenrad |
vadrähder Lune (Ein Zeitgenosse der gundsätzlich dafür ist das er dagegen ist.) |
Details |
während [temporal] |
hiwels (hiwels da Keerisch em Räibatt nom Obbagrosche gegra°mt. - während der Heiligen Messe die Hosentasche (auf der Suche) nach dem Opfergroschen durchkramt.) |
Details |
jemand, der etwas langsam ist |
Trahnfunzel |
Details |
Der Tod eines Gemeindemitgliedes wird durch kurzes Anschlagen der Kirchenglocke bekannt gegeben |
Es lait Schaab |
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