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INDIREKTE TREFFER: |
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eingezäunte Wiese hinter dem Bauernhof |
Bitz |
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eingezäunte Wiese hinter dem Bauernhof |
Bidds |
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Grundstoff aus dem Leinen entsteht |
Flachs |
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vertraute Umgebung, Geborgenheit, menschliche Nähe. Ursprünglich stammt das Wort aus der Landwirtschaft. Es ist mit dem Wort Gehege verwandt, der abgesteckte Raum, in dem Mensch und Vieh leben. |
Gehäischnis |
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die Reste des ausgebratenen Schweinefettes zusammen mit dem erhärteten Fett als Brotaufstrich |
Grieweschmalz |
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hinter dem Rücken anderer, auch für: heimlich etwas tun |
hinnerriggs |
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selbst konstruiertes Schießinstrument aus dem Holz des Holunder |
Hollerbiggs |
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Hundheim an der Donau. Dieser Ausdruck kommt aus früheren Zeiten und wurde von den Nachbardörfern geprägt, als der Hundheimer Bach noch als kleiner Rinnsal mitten durch das Dorf floss. Aus dieser Zeit stammen auch die Ausdrücke: Fährmann hol iewer ( Zitat aus der Niebelungensaga: Ausruf des Hagen von Tronje,ÿ als er mit dem König von Burgund zum Hofe Etzel`s reist und die Donau überqueren muß. ) und Hundemer Donauspringer |
Hundem an de Donau |
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in dem |
in dähm |
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jemand der aus dem Ort Krastel kommt |
Krastela |
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Restholz in einem Waldstück nach dem Haupteinschlag |
Kubb |
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essen mit dem Löffel |
läffelle |
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tragendes Metallrohr am Wagen. Mit verschieben der Hinterachse auf dem Rohr konnte der Erntewagen in der Länge verstellt werden. |
Langford |
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Reste ( auf dem Teller ) lassen |
Ordze mache |
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aus dem |
ousem |
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Abend vor der kirchlichen Hochzeit (heute meist der Abend der standesamtlichen Hochzeit) bei dem gepoldert wird, d.h. unbrauchbare Haushaltsgegenstände werden auf einem dafür geeigneten Platz in der Nähe des Elternhauses des Hochzeiters/Hochzeiterin zerschmettert, anschließend wird ein Untrunk gereicht. |
Polderowend |
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Abluft aus dem After |
Puubs |
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toben, auf dem Boden wälzen |
rollse |
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Behältnis in dem die Schweine nach der Schlachtung gebrüht wurden, damit die Borste besser von der Schwarte gelöst werden konnten |
Säijmuhl |
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Kinderspiel bei dem der Kandidat eine Augenblende erhielt und sich bücken musste, während die anderen an ihm vorbei liefen und ihm einen Schlag auf das Hinterteil verabreichten und jedes Mal geraten werden musste wer den Schlag verabreichte. |
Schingge klobbe |
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Holzgestell auf dem ein geschlachtetes Schwein zerlegt wird, auch für: Holzgestell auf dem der Sarg mit dem/der Verstorbenen vom Trauerhaus zum Friedhof auf den Schultern von vier Männern getragen wurde. |
Schraah |
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Speichel, aus dem Mund laufender Speichel |
Sill, sille |
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Pistole als Kinderspielzeug: das Rohr der Pistole wurde mit einem Korkenstopfen verschlossen, durch abschießen über eine Federkonstruktion, wurde im Rohr ein šberdruck erzeugt, der den Stopfen aus dem Rohr drückte und es dadurch einen Knall gab. |
Stobbepistol |
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Irrtum, auf dem Holzweg |
uffem Holzwähsch |
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langes Rundholz, das über das Erntegut auf dem Wagen gespannt wurde, um ein losschütteln und damit ein verlieren zu vermeiden. |
Wiesbaam |
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einfältiger Mensch, dem es an Tatkraft fehlt |
Hannebambel |
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jemand, dem man nichts recht machen kann, Nörgler |
Knäärweller |
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oft wütender Mensch, dem man nichts ewcht machen kann |
Kribbelbisser |
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verbissener, oft wütender Mensch, dem man nichts ewcht machen kann |
Krebbelbesser |
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einer, dem der Unsinn wie Speichel aus dem Munde läuft |
Säärerrer |
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einer, der ständig, aus welchen Gründen auch immer, mit dem Kopf wackelt |
Schlockerkobb |
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Vielerzähler, dem man nicht alles glauben sollte |
Schlunisch |
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Schnääkes ein besonders beim Essen wählerischer Mensch, dem man es nur selten recht machen kann |
Schneekes |
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Zwerchsack ungeschickter Mensch, dessen Begabungen meist „quer“ zu dem Erwarteten liegen |
Zwärigsack |
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Technisch begabter Fußballspieler der mit dem Ball verliebt ist- nicht abspielt |
Fuddler |
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Ausdruck für grasse Ablehnung (insbesondere auf Fragen) |
Peifedeggel (wie bei dem Musikinstrument -der Pfeife- kommt bei dem Mann auch nur Luft heraus) |
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sich genieren, schämen |
Schenneere (aus dem Französischen abgeleitet) |
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vorwärts |
allee (aus dem Französischen abgeleitet) |
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dem geht es wirtschaftlich schlecht |
dä iss im Dalles (aus dem Hebräischen dallut = Not) |
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dem geht es wirtschaftlich schlecht |
dä iss im Dalles (aus dem Hebräischen dallut = Not) |
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ungeschickter Mensch, dessen Begabungen meist „quer“ zu dem Erwarteten liegen |
Zwerichsack |
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Malheur , im Sinne von Missgeschick oder gar Unfall |
Maleer (aus dem französischen abgeleitet) |
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Hunsrücker Schwenkbraten |
Hunsrigger Schwenkbroore (Für diese Art von Zubereitung wird das Fleisch in Scheiben geschnitten und auf einem Rost über Buchenholzglut geschwenkt. Der Schwenkrost hängt an einem dreibeinigen Eisengestell. Damit das Fleisch nicht anbrennt, läßt sich der Rost in der Höhe verstellen und wird ständig hin- und hergeschaukelt. Das Fleisch von beiden Seiten klopfen und kräftig würzen. Zwiebeln schälen, kleinschneiden, und mit der Hand ein wenig zerdrücken. Das Fleisch in eine Schüssel legen und mit den Zwiebeln bedecken. Das Schwenkbratenfleisch bleibt 1-2 Tage im Kühlschrank, dann wird es auf dem Schwenkbratenrost gebraten. Quelle: Christiane Becker, Die Hunsrücker Küche, erschienen im Selbstverlag der Autorin Erfasst von: Hein Ruehle im Mai 2000) |
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Kälbchen, Kalb |
Bunnesje (aus dem Griechischen: bous = das Rind) |
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unausstehlicher Mensch |
Knäiles (aus dem Vorderhunsrück in zur Mosel hin gelegenen Dörfern) |
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jdn. auf dem Kieker haben, auf jdn. abgesehen haben |
jemande uffem Kigga hon |
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Unordnung, heruntergekommenes Haus |
Buddik (abgeleitet von dem französischen Wort „boutique" - Laden, Angelegenheit.) |
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regeln |
deixele (aus dem landwirtschaftlichen Bereich = lenken eines Fuhrwerks) |
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Prügel, Schläge |
Fäng (abgeleitet von dem Verb „fangen") |
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routiniert |
Lameng, aus de (abgeleitet von dem französischen Artikel und Substantiv „la main".) |
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einen Geschlechtsakt vollziehen |
mause (von dem Tier „Maus" abgeleitet) |
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Pfennig, Währungseinheit vor dem Cent |
Penning |
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Mark, Markstück: Währungs- einheit / stück vor dem Euro |
Marik, Marikstick |
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10 Pfennigstück, Währungsstück vor dem Euro |
Groosche |
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Nunkircher Markt |
Nunkircher Maad (Der älteste Markt auf dem Hunsrück, schon von Peter-Johann Rottman beschrieben. In jedem Jahr in der ersten Septemberwoche gibt es Trachten, Tanz und Marktschreier an der Nunkirche bei Sargenroth, direkt neben dem Bismarkturm. Für Film Fans interessant: Auf dem kleinen Friedhof wurde auch die Beerdigungsszene aus Heimat III gedreht.) |
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Nach dem früher häufigen Vornamen Johann Nikolaus, der von den Hunsrückern bequem zu Hannickel zusammengezogen wird, hießen die Hunsrücker Arbeiter im Ruhrgebiet alle die Hannickel. |
Hannickel |
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Ursprung |
Griewes (i.S. von "nach dem Ursprung oder der Ursache suchen") |
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Eine Arbeit für die Kinder. Vor allem, wenn man zu zweit auf dem dämmrigen Heuboden war, machte es dabei großen Spaß, mit mehr oder weniger Geschick möglichst hoch auf das Heugebirge unterm Scheunendach zu klettern, um dann mit Halloo wieder herunterzurutschen |
Hairoppe |
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Eine Art Köcher aus Blech, in dem etwas Wasser war |
Schlorrafass |
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gefällte Baumstämme aus dem Wald schleppen |
schorje |
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Kartoffelwurst auf dem Blech |
Krummbeereworscht uff em Blech |
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Grube / Platz an dem die Überreste von verendeten Tieren vergraben wurden |
Schinnkoul |
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Regenschirm |
Parbel (aus dem Französischen: Parablue, Matershausen) |
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mit dem/der kannst du einspännig fahren |
mit dääm kannste äänspännisch fahre |
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Junggesellenabschied |
Junggeselleabschied (Bis in die 50er Jahre sei es auf dem Land üblich gewesen, dass das "Fräulein" vor seiner Hochzeit ein Kaffeekränzchen veranstaltete. Der Mann traf sich dagegen zum Abschiedsumtrunk mit anderen Kerlen. "Früher ist es wirklich noch um einen Abschied aus dem Kreis der unverheirateten Männer gegangen, die auf dem Dorf traditionell die Träger des Brauchtums waren. Als Ehemann gehörte man definitiv nicht mehr in diese Gruppe." Wer sich hingegen heute vom Junggesellendasein "verabschiedet", dem steht eigentlich kaum eine Änderung bevor - außer einem neuen Rechtsstatus.) |
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während [temporal] |
hiwels (hiwels da Keerisch em Räibatt nom Obbagrosche gegra°mt. - während der Heiligen Messe die Hosentasche (auf der Suche) nach dem Opfergroschen durchkramt.) |
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