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INDIREKTE TREFFER: |
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Bemühungen um die Gunst des anderen Geschlechts |
aanbännele |
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Stück eines gefällten Baumes, leckerer Kuchen der die Form eines abgesägten Baumes hat.ÿ |
Baamstamm |
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im Biebertal die Gemeinden Wüschheim, Reich und Biebern, weil dort in frühren Zeiten viele Besenhersteller waren |
Bääsemdaal, Biewerdaal |
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die Bibel |
Biewel |
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Historische Tradition im Hunsrück: 27. Dezember: Die Mägde und Knechte die bei landwirtschaftlichen Betrieben beschäftigt waren und eine neue Stelle antraten, packten an diesem Tag ihre Habschaftÿ im Bündel zusammen und gingen auf Wanderschaft zum neuen Dienstherren |
Bindelschesdaach |
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Drachenfutter - Geschenk für die Ehefrau |
Drachefuhra |
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männliche Person die sich dumm anstellt |
Dussel |
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weibliche Person die sich dumm anstellt |
Dusseldieer |
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Fastnachtsdienstagsbrauch. Es wird sich gut verkleidet auf die Reise durchs Dorf gemacht und um Einlass in die Häuser gebeten. Dort wird dann gerätselt wer unter der Verkleidung steckt. Stumm, damit man nicht an der Sprache erkannt wird, wird dann um eine Zehrungÿÿ ( Eier, Brot, Speck usw. ) gebeten, die später im Gemeindehaus zubereitet und gemeinsam gegessen wird. |
Eijahaische |
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"(Das Wort entstand während der napoleonischen Kriege, als die französischen Soldaten die jungen Mädels mittels ""Visiter ma tente!"" (=Komm in mein Zelt!) zu einem netten Abend überreden wollten. Die meist des Französischen nicht mächtigen Eltern schnappten wohl diesen Satz auf und warnten Ihre Töchter mit den Worten ""mach aber ja keine Fissemadenten!"". )" |
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Person die Žrger bereitet hat |
Fräggerd |
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die Reste des ausgebratenen Schweinefettes zusammen mit dem erhärteten Fett als Brotaufstrich |
Grieweschmalz |
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Schreiber aus Naturschiefer für die Schiefertafel, auch für: Finger |
Griffel |
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die Tageszeit bieten - persönlich |
gunn -Daach |
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die Tageszeit bieten, allgemein für: guten - Morgen, - Tag, - Abend |
Guude |
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Hundheimer Hausname: Heiles ( ehemals die Gastwirtschaft ) |
Häälese |
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die Nacht zum 1. Mai |
Hexenaachd |
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Ohrfeige |
hinner die Läffel |
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rechts und links, für die Zugtiere |
hot unn har |
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Hundheim an der Donau. Dieser Ausdruck kommt aus früheren Zeiten und wurde von den Nachbardörfern geprägt, als der Hundheimer Bach noch als kleiner Rinnsal mitten durch das Dorf floss. Aus dieser Zeit stammen auch die Ausdrücke: Fährmann hol iewer ( Zitat aus der Niebelungensaga: Ausruf des Hagen von Tronje,ÿ als er mit dem König von Burgund zum Hofe Etzel`s reist und die Donau überqueren muß. ) und Hundemer Donauspringer |
Hundem an de Donau |
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über die Maße, -Norm |
iewer die Moose |
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über die Maße, -Norm |
iewer die Moose |
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Unpünktlichkeit |
iewer die Zäit |
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"Zugvorrichtung, die unter den Hörnern der Zugtiere (Ochsen und Kühe) angebracht war und mit Lederriemen an den Hörnern befestigt war. (Pferde hatten als Zugvorrichtung ein so genanntes ""Kummed"")" |
Joch |
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Kappeler Wetter: bedeutet für Hundheim meist schlechtes Wetter, da die Luftströmung aus südwestlicher Richtung kommt. |
Kabbela Wera |
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Hausname für die Familie des Kuhhirten |
Kieherts |
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Personen die häufig miteinander verkehren |
Klibbscher |
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Personen die sich gut verstehen - die einer Meinung sind |
Kopp unn Ahsch |
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Person die mit ihren Fingernägeln andere taktiert |
Kraddsbeerschd |
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Mäuse, die weisen Mäuse (früher die Steifenpolizei) |
Mäijs, die wäise Mäijs |
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Mäuse, die weisen Mäuse (früher die Steifenpolizei) |
Mäijs, die wäise Mäijs |
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Transportbehälter für die Abfuhr der Milch zur Molkerei |
Millischkann |
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Federtiere die ihr altes Federkleid gegen ein neues tauschen |
Mouser |
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sexuelle Gelüste (mit diesem Ausdruck wurden die nicht mehr zu realisierenden erotischen Bedürfnisse älterer Menschen bezeichnet) |
Noube |
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mehrfach Ausdruck: für überrascht sein, Ausdruck bei einem Missgeschick, auch Ausdruck der Bewunderung oder für großartig. Die Steigerung ist ein mehrfaches: oow oow oow usw. |
oow |
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Kind, Kinder ( die nerven ) |
Panz, Pännz |
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Pfarrerin, auch für: die Gattin des Pfarrers |
Parresch |
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Einzäunung für Tiere die zeitweise in der Freilandhaltung leben |
Perrisch (z.B. Hiehnerperrisch) |
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Fleck, Stelle die sich von der Umgebung etwas abhebt |
Plagge |
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etwas gegen die Wand oder auf den Boden werfen |
plagge |
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über die Verhältnisse leben |
prasse |
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Person die zuviel redet |
Quaddschkopp |
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Bremseÿ ( am Ackerwagen, die man durch Kurbeln anzieht ) |
Rämm |
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etwas in die richtige Richtung bringen |
rangscheere |
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mehrere Versuche um die Gesundheit wieder herzustellen |
rumm doggdere |
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Rüben Waschplatz, dazu wurde meist ein Stück eines Bachlaufes gestaut und die frisch geernteten Rüben konnten gesäubert werden |
Rummele Wäsch |
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Behältnis in dem die Schweine nach der Schlachtung gebrüht wurden, damit die Borste besser von der Schwarte gelöst werden konnten |
Säijmuhl |
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Hausname für die Familie des Schafhirten |
Schähferds |
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Kinderspiel bei dem der Kandidat eine Augenblende erhielt und sich bücken musste, während die anderen an ihm vorbei liefen und ihm einen Schlag auf das Hinterteil verabreichten und jedes Mal geraten werden musste wer den Schlag verabreichte. |
Schingge klobbe |
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Heilmittel bei Erkältungen, dazu wurde etwas Schmalz auf einen Lappen gegeben und über Nacht auf die Brust gelegt |
Schmalzlabbe |
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verstellbarer Winkel, auch für: eine ca. 30 cm lange Schnur die am Lederriemen der Peitsche befestigt ist und etwa 5 cm vor ihrem Ende einen Knoten hat. Erst dann knallt eine Peitsche. |
Schmigg |
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beschreibt eine Tätigkeit, die vor einer bestimmten Zeit schon einmal ausgeführt wurde. |
sellwischmohls |
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Zeitschriften bzw. Illustrierte deren Inhalt meist aus Bildern besteht, die wenig bekleidete Personen darstellen |
Speckhefd |
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Person die nur den eigenen Vorteil sieht |
Spiddsgligger |
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Person die fern jeglicher Realität lebt und handelt |
Spinner |
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Heu oder Stroh mit einer Gabel befördern. Knochenharte Arbeit bei der Ernte in der Landwirtschaft. Bei der Heu ? und Grummeternte wurde das auf Schwaden liegende Erntegut mit der Gabel zusammen geschoben und auf den Wagen geladen. Bei der Getreideernte wurden die einzelnen Gaben ?hoch gespisst?. Der voll beladene Wagen erreichte nicht selten eine Höhe von 4 Metern. |
spisse |
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Feuerwehrgerätehaus, in kleineren Orten in denen kein ganzes Haus zur Verfügung steht: vorgehaltener Raum für die Gerätschaften der Feuerwehr. Wurde früher auch manchmal als Gefängnis benutzt |
Spriddsehous |
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Person die sich nicht normal verhält |
Spuuchdemähscher |
Details |
Lampe die mit Petrolium ( Steinöl ) betrieben wird |
Stäänuhlischlamp |
Details |
Person die nicht ordentlich arbeitet |
Straddseller |
Details |
die Meinung sagen |
Tachless |
Details |
der gesamte Antrieb, mit Transmissionswelle und unterschiedlichen Riemenscheiben, damit mehrere Maschinen wie zB. Dreschmaschine, Strohpresse, oder die Getreidemühle mit unterschiedlichen Umdrehungen angetrieben werden konnten. |
Transmission |
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aufblasen, auch für: Person die sich wichtig nimmt |
uffbloose |
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die Woche über |
unner de Wuch |
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geistiger Rückgang auf die Stufe eines Kindes |
verkinne, verkinnd |
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vereitelt, auch für: eine Arbeit die nicht gelungen ist |
vermasseld |
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beim Kneipenbesuch oder einer anderen Zusammenkunft, total die Zeit vergessen und den Heimgang übergangen |
versaggd |
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Frau die sehr hüftbetont geht |
Waggelahsch |
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Reisigbündel für die Feuerung beim Brotbacken im Backhaus |
Wälle |
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Waschutensilien die im Schlafzimmer untergebracht sind |
Waschlafor |
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sinnlose Arbeit verrichten |
Wasser inn die Bach draan |
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über die Ohren reichende Zipfelmütze |
Zibbelkabb |
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die neuen Bundesländer, ehemals DDR |
Zoon |
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die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr |
zwische de Joor |
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männliche Person die sich dumm anstellt |
Dussel |
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weibliche Person die sich dumm anstellt |
Dusseldieer |
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Person die Ärger bereitet hat |
Fräggerd |
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ein ständig sich und die Umwelt beklagender Mensch |
Grangeldippe |
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eine Frau, die bei jeder Gelegenheit lacht und jauchzt |
Juukskatrien |
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Kaffilutsch ein Frau, die total auf Kaffe steht |
Kaffisitsch |
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jemand, die/der an allen etwas zu beklagen hat |
Knaatschliss, Knatsch |
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Knusell schmuddlige Frau, die auch in Sprache und Moral unsauber ist |
Knuddel |
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eine. die es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt |
Liehemensch |
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einer, der die Türen nie schließt |
Peateler |
Details |
Person die zuviel redet |
Quaddschkopp |
Details |
eine, die Freude daran hat. über andere vor oder hinter der Hand über andere zu reden |
Ratsch |
Details |
Frau. die mit der Ordnung auf Kriegsfuß steht |
Schdrubbhinkel |
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eine, die ständig am Reden ist |
Schnawwel |
Details |
Person die nur den eigenen Vorteil sieht |
Spiddsgligger |
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Person die fern jeglicher Realität lebt und handelt |
Spinner |
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Person die sich nicht normal verhält |
Spuuchdemähscher |
Details |
Person die nicht ordentlich arbeitet |
Straddseller |
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Frau, für die der Tratsch lebenswichtig ist |
Trootsch |
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die Stirn, der obere Teil des Kopfes |
Blees |
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Flügel, unter die Flügel / Arme / Obhut nehmen |
Fiddische, unner die Fiddische nämme |
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Flügel, unter die Flügel / Arme / Obhut nehmen |
Fiddische, unner die Fiddische nämme |
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Person die sich nie zum richtigen Zeitpunkt einfindet / da ist, immer wo anders ist |
Rummdraiwer |
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Ein Witz, den früher die Moselaner gerne gegen die Hunsrücker zum Hetzen eingesetzt haben |
"Fragt ein Hunsrücker in einem Zeller Waffengeschäft, nachdem der Verkäufer ihm jeden Verkauf einer Waffe versagt hatte: "Hott Ihr ebbes gähn Hunsrigga?" Da sagt der Verkäufer: "Joh! Pisduhle, Gewehre, Kugele!" |
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Ich habe Angst |
Mer gäht ganz scheen die Muff |
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hinfallen, stolpern, stürzen |
uff die Fress falle |
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Hunsrücker Schwenkbraten |
Hunsrigger Schwenkbroore (Für diese Art von Zubereitung wird das Fleisch in Scheiben geschnitten und auf einem Rost über Buchenholzglut geschwenkt. Der Schwenkrost hängt an einem dreibeinigen Eisengestell. Damit das Fleisch nicht anbrennt, läßt sich der Rost in der Höhe verstellen und wird ständig hin- und hergeschaukelt. Das Fleisch von beiden Seiten klopfen und kräftig würzen. Zwiebeln schälen, kleinschneiden, und mit der Hand ein wenig zerdrücken. Das Fleisch in eine Schüssel legen und mit den Zwiebeln bedecken. Das Schwenkbratenfleisch bleibt 1-2 Tage im Kühlschrank, dann wird es auf dem Schwenkbratenrost gebraten. Quelle: Christiane Becker, Die Hunsrücker Küche, erschienen im Selbstverlag der Autorin Erfasst von: Hein Ruehle im Mai 2000) |
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jammern, Ausdruck der Unzufriedenheit, jemanden auf die Nerven gehen |
lädse |
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einen Arm voll |
Aawel (gewissermaen eine Maeinheit ohne direktes hochsprachliches Pendant, das, was man "unter" einen Arm bekommt. Bspl.: Isch gehn en Aawel Holz ous da Schaua en die Furakisch holle.) |
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hier und jetzt |
hi mo wai ((nicht ganz wörtlich in die Hochsprache übertragbar) Bspl.: Hi mo wai en Kremmelekuche on en Flasch Win off de Desch!!!) |
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Maurer |
Maijare ("Jung, wenn dou off da School näisdt lehrsdt, kimmt dou bei die Maijare") |
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Betrunkene und Kinder sagen immer die Wahrheit |
Besuffene un Kinner sahn immer die Woorheid |
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Betrunkene und Kinder sagen immer die Wahrheit |
Besuffene un Kinner sahn immer die Woorheid |
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sie |
id (Personalpronomen der 3. Pers. Sg. fem. (Hochdeutsch), weibl. Personen werden im Hunsrücker Platt "grammatikalisch" oft als 'sächlich' behandelt. Die im Vorderhunsrück gebräuchliche Form "id" ist völlig identisch mit der neutralen Form (Nom. Sg.) des lateinischen Demonstrativpronomens [id], vgl. engl.: it) |
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Herde |
Heerd (Heerd bezeichnet sowohl sowohl den Hirten, wie auch die Herde: "Die woare Heerde se Määsbatt on harre en Heerd Kenna.") |
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Basselscheid |
Basscheld (Ortsteil und Altstadt der zukünftigen Stadt Emmelshausen [eigentl.: Baschld - e wird nicht mitgesprochen, verwendet wurde hier die Schreibweise der Baschelder Laid]) |
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Feigling, Angstahase |
Ängsdschesser (Jemand, der vor sich aus Angst in die Hosen macht.) |
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Bekanntschaft, vertrauter Umgang |
Kunnaschafft (Bspl.: Die senn nedd aswie uusa Sorde Laid, met denne häld ma kaa Kunnaschaft.) |
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Gunst |
Gonn (Bspl.: "Demm duun isch die Gonn nedd aan." (Dem[jenigen] erweise ich die Gunst nicht.)) |
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waagerecht, mit der Wasserwaage die Waagerechte ermitteln / ermittelt |
bläi, bleie, gebläid |
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Greife einem nackten Mann in die Hosentasche. |
Gräif äänem naggische Mann mol in de Säggel. (Antwort auf eine Geldforderung die nicht erfüllt werden kann) |
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Greife einem nackten Mann in die Hosentasche. |
Gräif äänem naggische Mann mol in de Säggel. (Antwort auf eine Geldforderung die nicht erfüllt werden kann) |
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Person die die Arbeit nur langsam und unter ständigem Gemeckere verrichtet |
Praddelarsch |
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Arbeit die nur langsam und unter ständigem Gemeckere verrichtet wird |
praddele |
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Person die eine Glatze hat |
Plattkobb |
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Person die die Arbeit nur langsam und unter ständigem Gemeckere verrichtet |
Praddeler |
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die Sense schärfen, nörgeln |
dengele (Pferdsfeld (Werner Bohn)) |
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Die Taufpatin und der Taupate, im Himmel reden sie Hunsrücker Platt |
Die Goot un de Patt, im Hiemel schwätze se Hunsricker Platt (Die letzten Worte im Film "Heimat") |
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Die Taufpatin und der Taupate, im Himmel reden sie Hunsrücker Platt |
Die Goot un de Patt, im Hiemel schwätze se Hunsricker Platt (Die letzten Worte im Film "Heimat") |
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sehr schnell wachsen |
wächst wie Schissmähl (Da im Hunsrück vor vielen Jahren eine Vielzahl von Mühlen existierten, die logischer Weise in Bachtälern angesiedelt waren, bestand das Problem, dass das Mehl feucht wurde und daher eine optimale Brutstätte für den Mehlkäfer war (natürlich auch für Kakerlaken). Die Mehlkäfer (die Larven sind fast jedem als "Mehlwürmer" bekannt), vermehren sich explosionsartig. So wurde der gesamte Getreide-/Mehlbestand einer Mühle oft in allerkürzester Zeit verseucht. Das Mehl war also nur noch "Schiss" (Scheiße).) |
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Beller Markt |
Beller Maad (Der Beller Markt bei Bell im Hunsrück mit einer Jahrhunderte langen Tradition als Bauernmarkt und Viehhandelsplatz, ist heute eine beliebte Touristik-Veranstaltung und Treffpunkt für die Bevölkerung der gesamten Region) |
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Nunkircher Markt |
Nunkircher Maad (Der älteste Markt auf dem Hunsrück, schon von Peter-Johann Rottman beschrieben. In jedem Jahr in der ersten Septemberwoche gibt es Trachten, Tanz und Marktschreier an der Nunkirche bei Sargenroth, direkt neben dem Bismarkturm. Für Film Fans interessant: Auf dem kleinen Friedhof wurde auch die Beerdigungsszene aus Heimat III gedreht.) |
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Kirchberger, die ausserhalb der Kirchberger Stadtmauer in Kleineren Verhaeltnissen gewohnt haben |
Kerbrischer Graweschisser |
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Niederes Land in das viele Hunsrücker im 19. und 20. Jahrhundert abgewandert sind weil die Heimat sie nicht ernähren konnte. Viele der Abgewanderten pflegen über Generationen auch heute noch den Kontakt zur alten Hunsrücker Heimat. Als grobe Eingrenzung als Gebiet des Nieraland sind die Bereiche um: Köln, Düsseldorf, Duisburg, des Niederrheines und das gesamte Ruhrgebiet zu sehen. |
Nieraland |
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Nach dem früher häufigen Vornamen Johann Nikolaus, der von den Hunsrückern bequem zu Hannickel zusammengezogen wird, hießen die Hunsrücker Arbeiter im Ruhrgebiet alle die Hannickel. |
Hannickel |
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Grasstück unter Obstbäumen. Heute: Streuobstwiesen. |
Bitz (Zum Erhalt der Streuobstwiesen hat sich die Streuobstinitiative Hunsrück gegründet.) |
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Kartoffelspeise aus geriebenen Kartoffeln - die Masse wird auf einem Kuchenblech gebacken |
Rabbdes |
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ins Bett gehen |
hau mäijsch in die Fall |
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Die "Um-Suppe" gab den Ärmsten die Möglichkeit reihum im Dorf für jeweils eine Woche am Mittagessen einer Familie teilzunehmen. Diese Sitte gab es noch in den 30er Jahren |
Emsopp |
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Eine Arbeit für die Kinder. Vor allem, wenn man zu zweit auf dem dämmrigen Heuboden war, machte es dabei großen Spaß, mit mehr oder weniger Geschick möglichst hoch auf das Heugebirge unterm Scheunendach zu klettern, um dann mit Halloo wieder herunterzurutschen |
Hairoppe |
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Milch, die früher von Kastellaun in die Dörfer geliefert wurde. Im Sommer meist schon etwas säuerlich und wurde deshlab den Schweinen gegeben. Am Wochenende benutzte man sie aber auch, um den geputzten Fliesen- oder Holzböden einen gewissen Glanz zu verleihen |
Kastelläiner Melich |
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Ende November, wenn die Felder gepflügt und eingesät waren, wurde der Flur zugemacht |
de Floar zugemach |
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das "über die Straße gehen" zum Nachbarn |
Strooßegie |
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die Meinung sagen |
de Kopp wäsche |
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die Mosel |
die Musel (Ort) |
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die Mosel |
die Musel (Ort) |
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die Nahe |
die Noh (Ort) |
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die Nahe |
die Noh (Ort) |
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Die Orte: Altstrimmig, Mittelstrimmig, Liesenich und Forst |
Stremijer Bersch, Strimischer Berisch (Ort) |
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Grube / Platz an dem die Überreste von verendeten Tieren vergraben wurden |
Schinnkoul |
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Haben wir Säcke vor der Tür? |
Hommer Segg vor de Deer? (Rurückzuführen an einen (leeren) Sack, der behelfsmäßig in die Türöffnung gehängt wurde (Z.B. als Sichtschutz), wenn die Tür (aus welchen Gründen auch immer) fehlte. Wenn man den Raum verließ, brauchte man dann auch keine Tür hinter sich zu schließen.) |
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Junggesellenabschied |
Junggeselleabschied (Bis in die 50er Jahre sei es auf dem Land üblich gewesen, dass das "Fräulein" vor seiner Hochzeit ein Kaffeekränzchen veranstaltete. Der Mann traf sich dagegen zum Abschiedsumtrunk mit anderen Kerlen. "Früher ist es wirklich noch um einen Abschied aus dem Kreis der unverheirateten Männer gegangen, die auf dem Dorf traditionell die Träger des Brauchtums waren. Als Ehemann gehörte man definitiv nicht mehr in diese Gruppe." Wer sich hingegen heute vom Junggesellendasein "verabschiedet", dem steht eigentlich kaum eine Änderung bevor - außer einem neuen Rechtsstatus.) |
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die in ganzer Breite auf der Erde liegenden ausgegrabenen Kartoffeln |
Sprääd |
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ca. 5 - 7 Reihen Kartoffeln, die es noch auszugraben gilt |
Goon |
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Person die sich in einer Sache oder einem bestimmten Bereich sehr gut auskennt |
kombetend Person |
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während [temporal] |
hiwels (hiwels da Keerisch em Räibatt nom Obbagrosche gegra°mt. - während der Heiligen Messe die Hosentasche (auf der Suche) nach dem Opfergroschen durchkramt.) |
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